Projekte

Die Welt ist nur ein einziges Land

Wir realisieren Projekte im Tschad, im Dorf Bardangal, in Benin, in der Stadt Natitingou und dem Ort Péporiyakou und seit Kurzem auch in Togo, im Dorf Baga.

Diese Orte wurden nicht zufällig gewählt, sondern ergaben sich durch unsere Kontakte vor Ort.

Um Projekte durchführen zu können, brauchen wir zuverlässige Partner, da unsere Anwesenheit nicht ständig gewährleistet werden kann.


Zusammenarbeit mit Liweitari


In Zusammenarbeit mit der schweizer-deutschen Organisation "Centre de formation Liweitari" vor Ort in Natitingou finanzieren wir die Ausbildung von zehn Jugendlichen im Bereich Metallbauer/Mechaniker und Maurer.

Dies betrifft mittellose junge Menschen, denen wir eine Chance auf Zukunft geben möchten.

Die Kosten belaufen sich auf 150€ pro Ausbildungsjahr pro Lehrling.

Kinderheim "Centre le Bon Samaritain"

Natitingou (Benin)


Das Kinderheim wird von Pastor Martin Sakoura geleitet. Er wird von seiner Frau und einer Köchin unterstützt. Bis zu 80 Kindern können bei ihm aufgenommen werden.

Kinder zwischen 4 und 18 Jahre leben, manche nur für kurze Zeit, im "Centre". Es handelt sich um Waisen, aber auch Straßenkinder oder Kinder, die einer Entführung oder Zwangsheirat zum Opfer gefallen sind.

In Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Jugendrichter werden die Familien der Kinder gesucht. Wenn möglich gehen die Kinder dann nach Hause zurück.

Die Jungen und die Mädchen schlafen in getrennten Schlafräumen, für die Jugendlichen stehen "cases" (traditionnelle runde Lehmhütten) zur Verfügung.

Medizinischer Fonds


Wir haben seit 2012 einen Kooperationsvertrag mit dem "Centre de Santé Sainte Bakhita" in Natitingou.

Die Kinder des "Centre Le Bon Samaritain" werden dort medizinisch behandelt und unsere Organisation übernimmt die Kosten der Medikamente, der Honorare und Behandlungen bis zu 2000€ jährlich.

Die Finanzierung dieses Projektes wird durch Paten und Spendern gewährleistet.


Wenn auch Sie Pate werden möchten, können Sie sich unverbindlich bei uns melden.


In Togo, im Dorf Baga, unterstützen wir ein schulisches Nachhilfeprogramm. Fünf Lehrer erteilen dort Mittwoch nachmittags und samstags Nachhilfeunterricht für Schüler zwischen 5 und 16 Jahren, von der Primarschule bis zur Sekundarschule.

Radio Sama (Togo) : Noch ganz bescheiden, aber mit dem Willen dieses Projekt zu erweitern, unterstützen wir das lokale Radio in Baga (Togo), zur Zeit mit der Finanzierung von 3 Löhnen für Techniker. Das Radio ist in dörflicher Gegend sehr wichtig für die Verbreitung von Informationen.

Integrative Hörgeschädigte und Gehörlosen Schule

"Ecole Primaire Catholique Saint Victor"

Péporiyakou


Die Schule wird von den "Soeurs Salésiennes du Sacré Coeur" geführt. Sie empfängt Kinder aus den umliegenden Dörfern (ungefähr 200) sowie hörgeschädigte Kinder und gehörlose Kinder (ungefähr 40) aus dem ganzen Land und den Nachbarländern. Diese Kinder wohnen im anliegenden Internat.

"In einem Land und einer Gesellschaft geboren zu sein,

die es mir erlaubt hat, sorglos erwachsen zu werden und

mein Leben in die Hand nehmen und selbst gestalten zu

können, sehe ich als großes Glück an. Daraus ist auch

mein Wunsch entstanden ein wenig Zeit dafür zu opfern,

mich für einige von den vielen Menschen auf unserer

Erde einzusetzen, deren Lebensumstände so ganz anders

sind als unsere…

Der Mittelpunkt meiner Arbeit als Logopädin ist die Unterstützung und Begleitung von Menschen mit unterschiedlichen sprachlichen Beeinträchtigungen, die zu einem Handicap in unserer Gesellschaft führen.

Während unserer Reise nach Benin sah ich die Möglichkeit genau diese zwei Wünsche miteinander zu vereinigen:  Menschen (Kinder) mit einer Beeinträchtigung zu helfen, die gleichzeitig in einer Gesellschaft leben, die nicht die Mittel und vielleicht auch nicht das Wissen besitzt, diese Kinder bestmöglichst zu fördern und zu unterstützen.

So fehlte es in dieser Schule einfach an Material, Ressourcen und pädagogischem und therapeutischem Wissen. Die Lehrer vor Ort baten uns, sie genau in diesen Bereichen zu unterstützen.

Im Anschluss an unsere Reise haben wir logopädisches, therapeutisches und pädagogisches Material (Bücher, Spiele,...) auf Französisch gesammelt, und dieses der Schule zugeschickt. Das war ein kleiner Anfang…

Was ich mir wünschen würde…

Dass vielleicht in Zukunft jemand durch aktive Arbeit vor Ort die Lehrer und Therapeuten unterstützen kann, ihnen pädagogische und therapeutische Ideen und Anregungen geben kann… Vielleicht in Form eines Praktikums oder einer freiwilligen ehrenamtlichen Tätigkeit?"


Svenja Hilgers